Qoit faction du froid dans un pays brulant pendaotl „mais oü le froid des nuits est d'autant plus saisissant, qoand 11 „ces petits ^tres qu'aucun v^tement ne protege,** bemerkt Thc^ aus Senegambien, nachdem er auf die vollständige Vemacbiässigi der Kleidung und Bedeckung der Kinder der Eingeborenen Seiieos < Bezug auf die Kinderpflege überhaupt im höchsten Grade sorglosen ter hingewiesen, und in derselben Weise äussern sich fast alieB erstatter aus den Tropen über diesen Gegenstand , so weit er siel auf die Negerrace bezieht, welche auch für diese Krampflorm, wie k bald nachweisen werde, den bei weitem grössten Contingent an Ki und Todten stellt „Les n^gresses sont en g^nöral peu attach^ „enfants,** sagt Campet aus Cayenne, „sur-tout les Alles . . . les „des n^gres sont ordinairement en mauvais 6tat, d^grad^es, perc^ „de toute part, et cons6quemment de dangereuses habitations, so: „pour des enfants; on y est nuit et jour exposö aux impressioi „vents - coulis dont on connoit les effets, ce qui doit deja etre coi „comme une des causes qui concurent a les rendre si siyets ä cel ,4adie: les p6res et meres sans cesse occupös ä travailler poui „maitres, n'ont pas, comme les Sauvages, le tems de röparer leurs Bezüglich des Vorkommens der Krankheil unter den NegerkiDdem südlichen Staaten in Nord-Amerika bemerkt Baldwin: ^The hoiu „so constructed as to admit the greatest extremes of cold , and y< „as are not easily ventilated, whilst ihe roof and walls, and, in sc „stances, even the floor, are nol such as will insure dry aparime „ring damp weather. Added lo this the mother's bedding is oftei „ficient, and composed of such material as is not capable of keej „a uniform temperature of body. Such exposure to the varying „tudes of weather, it must be apparent to all, but ill befit a yoi „tender being who has been accuslomed, for (he last nine monthei „uniform temperature of 98 degrees," und in demselben Sinne s sich Desportes von den Antillen, Scherzer bezüglich des York der Krankheit unter den Hottenlottenkindern auf dem Caplande u. — Die Seltenheit von Trismus neonatorum in den Tropen unter d dem der weissen Bevölkerung, welche denselben eben einen vorn sorglichen Schutz gegen die Willerungseinflüsse daselbst angedeih ist gewiss ein Beweis mehr für die Annahme, wie wesentlich das sprochene ätiologische Moment für die Krankheitsgenese ist; „la „tion," bemerkt Savar^sy, „qu'ont les cre^oles de ne point e) „rair ext^rieur leurs enfants nouveaux-n^s pendant quarante ä c Jours, et quelque fois plus si Tenfant est indispos^, ou lorsque l „est mauvaise, est une mesure tres-salutaire, et peut-^tre le seu „pour les garanlir du mal de machoire ou du trismus nascentium. Eine grosse Reihe von Aerzten, welche die Krankheit in ih damischen Vorhenschen innerhalb der Tropen beobachtet haben, roh<?n and zum Theil pewaltsamen Manier, in welcher die Ähnabe- md die spälere BeJiandliin^ df^s Nabels bei den Kindern der n Rnren m Fol^e von ünwissetihHt, oder gewissen naünnalen Vor- 50 ertol^t, eine weiiert? Ursuche für das häufige Vorkommen von m unler de^nsrllipn bezeichnen zu mil^sen, und bekanntlich hat man h in pemiissij^^lrn Breiten in vielen Füllen der Krankheit den Nabel rbij^, die Haut um denselber» f^erölhet , üuch wohl krankhafite Ver- ngen in den Nabelte Ibissen und in anderen mit denselben im näch- usammenhange stehenden Ori;anen gefunden, und eben hieraus auf Isausalen Nexus dieser paihotogiscben Zustände und der Genese von m neonalorom freschlosf^en. — Eä herrscht über die Bedeutung der enannlen Schädlichkeit für das Vorkommen der Krankheit in den I imter den Beobachtern eine solche Uebereinslimmung der Änsich- ass man die Thatsache selbst wohl kaum in Abrede wird stellen I, und die Annahme erscheint auch a priori insofern in hohem Grade enswerth, als hekaunlüch gewisse Arten von Verwundung, sowie e, von Verwundungen belrofTene OerUichkeilen am Körper, ganz lers häufiff von Tetanus g^etolgt sind; diejenigen aber, welche in Momente die einzige, wesentliche Ursache der Krankheit erblicken, entschieden zu weil. Einmal nämlich kommt Trismus neonatorum enden und bei Völkern endemisch vor, wo die Behandlung des Na- nges eine verständige und zweckmässige ist, wie unter anderen len Hottentotten auf dem Caplande, worauf Scherzer ganz specieU sei; sodann aber ist die Krankheil in Gegenden, wo die Art der slung und der Nabelbehandlung eine überall gleichmüssige ist, rn endenjischen Vorherrschen nur auf einzelne Punkte derselben be- kt, wofür Beispiele aus Weslindien, namenllich aber aus Island vor- sodann nmssle» wenn jenes Moment die Endemicität der Krankheit Ic, diese jedenfalls in viel grösserer Extensital auch in gemässigten ilten Breiten beobachtet werden, und endlich bliebe die auf den An- in Guayana und anderen Orten mehrlach beobachlete Thatsache nmen unerklärt, dass Trismus zu gewissen Zeiten viel häufiger, als Jeren, mitunter selbst in Form von kleinen Epidemien (Wooten beobachtet worden ist» eine Thatsache, welche gerade in so wech- 1 Einflössen, wie es die zuvor genannten atmosphärischen Schäd- ten sind, eine befriedigende Erklärung findet* \* B03. Bezuglich des Einflusses, welchen Bodenverhaltnisse auf das nmen von Trismus nconatpnim nachweisbar äussern, gilt dasselbe, •h zuvor bei Besprechung der Bedeutung dieses Momentes für das nmen von Tetanus trauniaticus und idiopatJiicus angeführt habe, chst aber kommt hier oocli eine Thatsache in Betracht, welche, sie fregründet ist, uns eine genetisch eigenthumliche Form der Krank- »nnen lehrt, welche sich von eben diesem Standpunkte der unter amen der Hydrophobie bekannten Krampflorm anschliesst. — Schon 5ten Berichterstauer über das Vorkommen von Trismus neonatorum Jfr Negerrace weisen anf die, über jede Beschreibung grosse, Ver- isung und ünreinlichkeil in den Wohnungen der Neger hin, so dass paosphäre innerhalb derselben bei dem Mangel jeder ausreichenden p £u allen Zeiten sich in einem wahrhaft verpesteten Zustande be- dms dieser Missstand zu Zeiten eines Wochenbettes in denselben höchste Höhe erreicht und dass das so häuüge Vorkommen von IS unter den Neugeborenen wohl auf einer infectron der, bexflg- £t Nabelwundfläche, als Verwundete zu beorÜieileELdeu ^u^%t \^^ MS - Hirich, historisch geogrtphisehe Pattiolagie. ruhen möge. Diese Ansicht ist, vie gesagt« in den Tropeo eiae se gemein verbreitete und, wie es scheint, durch die Erfahrung so se stäligte, dass Grier erklärt: „When the disease appears eDdetniei ^ plantation» it mav be arrested by having the negro - houses wb ^shed with Urne inside and out, by raising the floors above the sroo ^emoving all filth from under and about the bouses, by paying p« «attention to cleanliness in the bedding and clolhes of the molber, „the dressing of the child etc.*' Auch in denjenigen Gegenden, y Krankheit nicht endemisch herrscht, ist man auf die, in der eben ( ten Weise zu deutende, Thatsache aufmerksam geworden, dassl vorzugsweise unter dem ärmeren Theile der Bevölkerung, im Den Schmutze, demnächst vor Allem in Enlbindungsanstallen vorkoon allerdings sehr reiche Infectionsquellen fliessen ; in erster Bezieby merkt Franko): „Communissimus quondam erat trismus inier io^ »daeos Vilnenses ulriusque sexus (sie testatur medicus Vilnensis „Dr. Liboschitz), nunc autem quo tempore incipiunt purilati m^ „dere ac cubicula ampliora inhabitare, morbus de die in diem rari „dit," und Schneemann 3) erklärt, in Uebereinstimmung mit viele ren Beobachtern: „Trismus kommt fast immer nur bei Armen, ii „Räumen lebenden Familien und bei solchen vor, welche nicht „Reinhaltung der Luft sorgen, Wäsche im Zimmer trocknen, oder, „Kinder neben der Mutler im Bette liegen und den unter dickei „betten hervordringenden faulen Dunst beständig alhmen müssen.*' züglich des zweiten Punktes, des Vorherrschens der Krankheit ii häusern, sind die Vorfalle in der Dubliner Anstalt die bekannte beachtenswerthesten; nach den Millheilungen von John Clarke^ hier von den, innerhalb der Zeit vom 8. December 1757 bis Er geborenen, 17,650 Kindern, in den ersten 14 Tagen nach der Gebi d. h. Ve» ""^ 2war die meisten von diesen an Trismus zu Grund dem aber die Missstände, welche Clarke als die wesentlichsle dieser enormen Sterblichkeit erkannt hatte, die unreine Luft der Zimmer und die schmutzige Lage der Kinder, beseitigt waren. ! Mortalitätsverhällniss so bedeutend, dass von den seit dem Jahre geborenen 8033 Kindern nur noch 419, d. h. V20 ^^^ Krankheil Auch neuerdings ist Trismus neonatorum wiederholt in epidemisc breilung in Gebärhäusern beobachtet worden, so unter anderen allgemeinen Entbindungshause in Stockholm von Cederschjöld Ursache der Krankheit in der eben damals stark wechselnden Te sucht, ohne jedoch zu bedenken, dass weder in der Stadt, nocl von Retzius geleiteten Gebärhause pro patria Fälle der Krank kamen, und sodann 1838 — 39 im Gebärhause in Copenhagen vo zu einer Zeit, als Puerperalfieber daselbst epidemisch war, worai bezüglich der Pathogenese von Trismus , speciell hinweiset — sehr bedeutenden Umfange endlich scheint die hier erörterte Schi die Krankheitsfrequenz auf Island, besonders auf Veslmannöe, resp. den Grund für das endemische Vorherrschen der Krankheit abgegeben zu haben; wir besitzen in der Schrift von Thonisen land und die Färöer einen sehr interessanten Bericht über diese nisse von Schleissner, aus welchem ich folgende Thatsachei hebe: Da sich weder in klimatischer noch in geologischer Hinsic X) 1. c 516. s) I. e. 485. s) Transaet of the Roy. Mth Aeademie In Med. üMtfl aad obserratione V. Org>n«grOTkh6iiep> Triimiw iMonaAc^wi. MO che wesentliche Unterschiede zwischen Island und Vestmannde nacb« sen lassen, so muss die Ursache der Häufigkeit von Trismus auf der tgenannten Insel in eigenthümlichen socialen Verhaltnissen gegeben sein; Behandlungsweise der Neugebornen von Seiten der Mütter ist auf bei- Inseln dieselbe, auch in der Nahrungsweise und der Qualilfit des Trink- (sers sind Unterschiede nicht nachzuweisen, sehr beroerkenswertbe Dif* nzen aber bieten die Wohnungen auf den Inseln, indem dieselbea« wie auf Vestmannöe durchweg angetroffen werden, den allerelendeslen auf nd gleich kommen, die Attribute dieser, Schmutz, Rauch, Ufberlullung, igelhaAe Lüftung, Feuchtigkeit und ähnliche Missstände in den Wob* gen auf Vestmannöe in polenzirtem Grade angetroffen werden, und ge« s hier, in Folge der socialen Verhältnisse der Bewohner dieser kleinen ü, noch eigenthümliche Schädlichkeiten aus derselben Kategorie (An- fung faulender Stoffe, Unrathes neben oder in den Wohnungen u. s. w.) Eukommen, welche zur Verderbniss der in den elenden Hütten herr- enden Luft wesentlich beilragen. Der Einfluss dieser Missslände spricht i zunächst' in der Thatsache aus, dass die Krankheil in denjenigen Wob*^ gen am häufigsten ist, welche diesen schädlichen Einflüssen am mei- 1 ausgesetzt sind, dagegen in denjenigen am seltensten beobachtet wirci reinlicher gehalten sind und in welchen für Ventilation gesorgt ist besten Wohnungen auf Vestmannöe sind im Besitze dänischer Fami- , weniger gute gehören isländischen Beamten und Handwerkern, noch lechtere den Käthnern, die elendesten den Instleuten; es gestalteten sich die Erkrankungsverhältnisse an Trismus neonatorum unter diesen ein- ten Kategorien der Bewohner der Insel in der Zeit von 1785 <-' 1846 1er Weise, dass der Krankheit erlegen sind unler den Kindern dänischer Familien 0.281 isländischer Beamten und Handwerker . . 0.426 der Käthner 0.609 der Institute 0,692 en weiteren Beleg für den Einfluss des hier erörterten Momentes auf Krankheitsgenese gibt das Erkrankungsverhältniss innerhalb der ein- len Jahreszeiten, indem nämlich, in Folge der Beschäftigungsweise der vrohner, die Durchlüftung der Wohnungen in den einzelnen Jahreszeiten schieden, am ergiebigsten von April bis Juni, weniger reichlich von bis September, noch schlechter von October bis December, am Ungun- sten von Januar bis März ausfallt; in den Jahren 1785 — 1846 gestal-* sich das Sterblichkeitsverhältniss von Trismus innerhalb dieser ein- len Perioden so, dass starben von April bis Juni 0.607 „ Juli bis September 0,651 „ October bis December 0,674 „ Januar bis März 0,737 en stringenten Beweis für seine Ansicht endlich bat Schleissner ch den Erfolg der von ihm in's Leben gerufenen Massregeln geführt, che eben dahin tendiren, die Neugeborenen in einer reinlichen, trocke- , gut ventilirten Räumlichkeit zu hallen; auf seine Veranlassung wurde Sommer 1847 ein Institut hergerichtet, in welchem die Gebärenden freie nähme fanden, wohin auch die Kinder der in ihren Wohnungen gebä- den Frauen sogleich nach der Geburt gebracht, wo sie auf das Sorg^ gste gep